Leuchtmittel – made in Germany

2634-GIB-Flower-Spectre-XTreme-Output-HPS-400W-Neu-Made-in-Germany-1_720x600Nach der neuen Pure Bloom von GIB gibt es nun auch die Extreme Output (sogar eine 400 Volt Variante) in Deutschland gefertigt. Der geringe Aufpreis ist durch die höhere Qualität gerechtfertigt, die nicht nur an der Verpackung zu erkennen ist. Bald folgen werden auch die Wuchsleuchtmittel von GIB, die zur Zeit noch aus Osteuropa kommen. Da das Mittelfeld in die Oberklasse aufsteigt, hat GIB in der Budgetklasse mit Elektrox Leuchtmitteln – made in China – von Wachstum über Dualspektrum bis Blüte das Angebot abgerundet. Zur Lichtausbeute können wir noch nicht wirklich was sagen. Aber bitte bestellt kein Elektrox Wuchsleuchtmittel mit einem Sack Erde. Da gibt es schon schlechte Erfahrungswerte bzgl. Transportschäden, egal wie wir die verpacken. Mit der Pure Bloom Extreme Output und der Extreme Output hat GIB vermutlich einen weisen Schritt getan die Qualität zu erhöhen.

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LED – da geht noch was!

LED

Wir haben uns ja bisher bei den leistungsstarken LED-Armaturen eher zurückgehalten. Ganz sicher nicht aus Mangel an Interesse, sondern eher wegen des unübersichtlichen Marktgeschehens und der immer währenden Qualitätsfrage. Prototypen-Systeme liefen bei uns schon zu Zeiten als es nur UFOs aus Hongkong gab, Tipps konnten wir aber auch schon damals geben. Systeme, die vollkommen überzeugen konnten, gab es bisher keine. Teuer, zu laut, veraltete Technik und Zulassungsprobleme machten es uns nicht leicht, zumal Lösungen mit Hochdruckleuchtmitteln und elektronischen Vorschaltgeräten zuverlässig zur Verfügung stehen.

Zwei Dinge tun sich da im Moment, die wir nun doch der Erwähnung als würdig erachten. Auf der Messe in Prag konnten wir ein System begutachten, das voraussichtlich im März/April 2015 von einem renommierten und in jedem Gartencenter vertretenen Anbieter auf den Markt kommen wird.
Ein durchgängiges Spektrum von 380-740nm (Hauptanteil 400-680nm) verspricht universelle Einsetzbarkeit.
Strom wird durch die verschiedenen Leistungsstufen immer nur so viel verbraucht, wie gerade nötig. Das fängt bei 10 Watt für die Anzucht an und endet bei 134 Watt in der Blüte und Fruchtphase und trägt so zu möglichst geringen Energiekosten bei. Umbauarbeiten für Anzucht-, Wachstums- und Blütebeleuchtung entfallen. Durch pfiffige Detaillösungen (dimmbar in 256 Stufen, Spektrum ändert sich bei hoher Lichtleistung immer mehr hin zum Blüte-Spektrum, passive und damit lautlose Kühlung, Fernbedienung) setzt es sich vom Markt ab.
Billiger wird es nicht, das wird sich bei LED-Qualitätsprodukten auch mittelfristig nicht ändern, wenn auf aktive (und damit bisher lautstarke) Lüftung verzichtet werden soll. Gerade in den kleineren Pflanzenzelten von 60×60 und 80x80cm, für die dieses System von der Beleuchtungsfläche her prädestiniert sein wird, ist die Belüftung ein Platzfresser der hier schön klein ausfallen kann, was abermals zur Geräuschreduzierung führt. Ein Abluftsystem mit 180m³/h Durchsatz reicht völlig aus.

Das macht dieses System so interessant, dass wir es für euch unter die Lupe nehmen werden, sobald es erhältlich ist.

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Can Ventilatoren – stark und leise

CAN-Fans sind weltweit im Handel erhältlich und stammen  aus deutscher Produktion der renommierten Firma RUCK. Die Qualität von Can-Fans ist unumstritten und viele Züchter schwören auf die hohe Qualität der Produkte. Durch die Zusammenarbeit mit RUCK sind die Qualitätsanforderungen quasi schon festgelegt und bewegen sich auf höchstem Niveau. Um ein breiteres, kundenspezifisches Sortiment anbieten zu können spalten sich die Reihen der Ventilatoren bei CAN-Fans in unterschiedliche Produktkategorien  auf.

Da es sich bei CAN-Fans um professionelle Lüftungstechnik handelt, kommen ein paar Produkte bzw. die  Kombinationen mit den Filtern eher selten vor und wir haben für euch in unser Sortiment nur die gängigen Varianten aufgenommen.

Die auffälligsten Unterschiede zeigen sich in der regulären CAN-Fan Serie schon beim Gehäuse. Zum einen gibt es Kunststoff oder Metallgehäuse. Dann gibt es diese Rohrventilatoren mit 4-Stufenschalter oder automatischer Temperaturregelung, die zwischen 50%-100% der Leistung regeln. Das bewegte Luftvolumen liegt je nach Variante zwischen 200 und 1770m³/h und dürfte damit die meisten Anwendungen abdecken.

Bei den klimageregelten Rohrlüftern gibt es zu beachten, dass die Temperatur im Luftstrom gemessen wird. Dadurch ergibt sich, dass an der Temperaturregelung eine höhere Temperatur eingestellt werden muss, als es bei den Pflanzen sein sollte. Will der Züchter bei den Pflanzen eine Temperatur von etwa 24°C halten, so muss er am Rohrventilator eine Temperatur von 27°C-29°C einstellen.

Die CAN-Max-Fan Pro Serie verbindet Leistung mit Laufruhe. Ein Stator (ein starres Gegenstück zum Rotor) lenkt die Luft um, es entstehen weniger Geräusche, da die Luft direkt gerade aus dem Rohrlüfter strömt. Diese können durch einen Umschalter, bei diesem zweistufigen Rohrventilator direkt am Gehäuse nochmals gesenkt werden, falls weniger Luftvolumen benötigt wird. Von 600m³/h bis zu 1660m³/h liefern diese Produkte und kommen dem geräuschempfindlichen Kunden sicherlich zugegen. Von der Geräuschentwicklung ist der Can Fan Max Fan mindestens so leise wie ein schallgedämmter Schneckenhausventilator. Der Max Fan Pro ist einfach an dem anthrazit/gelben Gehäuse zu erkennen.

Als großer Vorteil zeichnet sich bei den Max-Fans die abnehmbare Manschette aus. Nimmt der Züchter am Lüfter den gelben Ring und das Reduzierstück ab, so besitzt der 160er anschließend einen 200er Flansch und der 200er einen 250er.

Als leistungsstärkste Option zeigt sich der CAN-Fan Iso-Max mit bis zu 3260m³/h bewegter Luft in Rohrlüfterbauform. Selbst bei diesem Ventilator hat es sich CAN nicht nehmen lassen Geräusche durch einen Spezialschaum im Luftkanal so gut wie möglich zu dämmen, auch dieser Ventilator ist beispielsweise durch ein Stufentrafo oder eine Klimakontrolle drehzahlregelbar. Bei weiterführenden Fragen beraten wir dazu gerne.

Zu allen Produkten gibt es beim Hersteller  Datenblätter, so dass einer perfekt maßgeschneiderten Lüftungsanlage nichts mehr im Weg steht.

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Metrop – Mehr als nur NOCH EIN Dünger

Dem treuen Kunden von Bloomtech bzw. den Kunden der Bloomshops wird sicherlich aufgefallen sein, dass wir einen neuen Dünger im Sortiment haben. Bei diesem Dünger handelt es sich um die holländische Marke Metrop. Einige werden die Dünger evtl. vom sehen kennen oder gegebenenfalls bereits etwas von ihnen gehört haben.

Meinen ersten Kontakt mit Metrop hatte ich etwa vor sieben Jahren als wir einmal ein Probierpaket von Metrop erhalten hatten. Wir dachten uns damals, dass diese Dünger für das was sie bringen doch ganz schön überteuert sind und dass CANNA, GHE oder BioBizz sicher gleichwertige Erträge liefern können.

Metrop ist kein Anfängerdünger, dass muss ich ganz klar so sagen. Die Mittel sind extrem stark konzentriert und wenn man noch kein EC-Meßgerät hat, sollte spätestens jetzt der Zeitpunkt erreicht sein, um sich ein solches Gerät anzuschaffen. Bereits sehr geringe Mengen genügen, um die Nährlösung zu überdüngen. Von daher sollte Metrop eher von Züchtern verwendet werden, die bereits wissen zu welchem Zeitpunkt sie welche EC- und pH-Werte anwenden sollten. Metrop ist durch die hohe Konzentration außerdem eher für die Züchter zu empfehlen die grundsätzlich mindestens 10 Liter Nährlösung anrühren, denn bei allem drunter ist es relativ umständlich so geringe Konzentrationen abzumessen. Wenn man die 10 Liter nicht direkt vergießt macht dies ja auch nichts, da sich lediglich der pH Wert verändert und dieser bei der nächsten Bewässerung wieder angeglichen werden muss.

Metrop ist wie viele andere Dünger ein Zweikomponentenprodukt. Das heißt, man benötigt mindestens zwei Flaschen aus ihrem Sortiment. Die eine Komponente, die über die Wachstums- als auch über die Blüte- und Fruchtbildungsphase verabreicht wird nennt sich Calgreen. Für das Wachstum stellt Metrop MR1 zur Verfügung und für die Blüte und Fruchtbildung das MR2. Weiter gibt es noch die Aminozusätze. Das Amino Root, als Wachstumsaminosäuren und das Amino Bloom, um eine starke Blütenbildung zu unterstützen.

Ich werde im Folgenden auf die einzelnen Produkte weiter eingehen.

Metrop Calgreen 250mlCalgreen

Ganz genau verrät Metrop es ja nicht, aber Calgreen ist mit Sicherheit ein semiorganisches Düngemittel, das vermutlich aus einem Algenextrakt mit Zusätzen besteht. Es hat einen relativ hohen Anteil an Stickstoff sowie Calcium, dass für eine Kräftigung der Zellwände verantwortlich ist. Des Weiteren enthält es die für die Pflanze besonders wichtigen Spurenelemente und sollte stets als letztes der Nährlösung zugeführt werden.

Calgreen soll die Pflanze vor Schimmel und anderen Pilzen schützen und durch die hohe Konzentration an Calcium dafür sorgen, dass die Pflanze ihre essentiellen Nährstoffe besser aufnehmen kann. Das außerdem enthaltene Magnesium sorgt in der Pflanze für eine ausgeglichene Chlorophyllproduktion und eine optimierte Photosynthese.

Zusammensetzung:

Stickstoff total (N) 15.00% – Nitrat (N) 12.10% – Ammonium (N) 0.90% – Ureum (N) 2.00% – Calcium (CaO) in Wasser löslich 22.50% – Magnesium (Mg) in Wasser löslich 3.00% – Eisen (Fe) in Wasser löslich, chelatierte EDTA 0.075% – Mangan (Mn) in Wasser löslich, chelatierte EDTA 0.15% – Kupfer (Cu) in Wasser löslich, chelatierte EDTA 0.060% – Zink (Zn) in Wasser löslich, chelatierte EDTA 0.030% – Bor (B) in Wasser löslich 0.075% – Molybdän (Mo) in Wasser löslich 0.0015%

Metrop Mr1MR1 Grow

MR1 stellt den Wachstumsgrunddünger von Metrop dar. Dabei wurde der Dünger so abgestimmt, dass er reich an Spurenelementen und Makronährstoffen ist um ein großartiges Wachstum hervorzurufen. Besonders das Magnesium spielt für die Chlorophyllbildung und die Blattsynthese eine wichtige Rolle, weshalb das Produkt mit diesem Mikronährstoff besonders versorgt wurde. Um das Wurzelwachstum zu stimulieren ist ein passabler Phosphoranteil gewährleistet, der sich mit einem sehr starken Wurzelwachstum bemerkbar macht.

Wie bei allen anderen Produkten von Metrop sind die Rohstoffe im MR1 Grow sehr rein und hochkonzentriert, ohne dabei aber zu stark zu reagieren. Durch die hohe Konzentration der Nährstoffe sollte der Grunddünger zunächst in einem Liter Wasser gelöst werden und erst anschließend in den Nährstofftank zugefügt werden. Einmal richtig gelöst setzen sich garantiert auch keine Nährstoffe mehr ab. Um der Pflanze zu einem besseren Wachstum zu verhelfen sind die Nährstoffe so gut chelatiert, dass sie direkt von der Pflanze aufgenommen werden können und sie die Nährstoffe direkt in Pflanzenmasse umwandeln kann. Dadurch hat die Pflanze die Möglichkeit sich schneller zu entwickeln und höhere Erträge zu liefern.

Für einen starken Wuchs ist der Gehalt an Pottasche in MR1 Grow besonders hoch. Dies wirkt sich besonders auf die Widerstandsfähigkeit der Pflanze aus.

Das Produkt sollte bis zur dritten in manchen Fällen sogar bis zur vierten Blütewoche verwendet werden, da die Pflanze in diesem Stadium der Fruchtbildung hauptsächlich noch Wachstum betreibt und deshalb noch mit den essentiellen Wachstumsnährstoffen versorgt werden sollte.

Zusammensetzung:

Stickstoff total (N) 10.00% – Nitrat (N) 4.65% – Ammonium (N) 5.35% – Phosphor (P) in Wasser löslich 40.00% – Kalium (K) in Wasser löslich 20.00% – Magnesium (Mg) in Wasser löslich 1.50% – Eisen (Fe) in Wasser löslich, chelaatvormer EDTA 0.17% – Mangan (Mn) in Wasser löslich, chelatierte EDTA 0.085% – Kupfer (Cu) in Wasser löslich, chelatierte EDTA 0.085% – Zink (Zn) in Wasser löslich, chelatierte EDTA 0.085% – Bor (B) in Wasser löslich 0.035% – Kobalt (Co) in Wasser löslich, chelatierte EDTA 0.0012% – Molybdän (Mo) in Wasser löslich 0.0012%

Metrop MR2 5 LiterMR2 Bloom

Bei dem Produkt MR2 Bloom handelt es sich um die Blütenkomponente der Metrop Düngerserie. Durch die reine Zusammensetzung der Rohstoffe und die hohe Konzentration des Düngers wurde MR2 für Pflanzen entwickelt, die bestmögliche Erträge liefern sollen. Ähnlich wie beim Wachstumsdünger MR1 Grow sollte MR2 Bloom vor dem zufügen in den Nährstofftank zunächst in einem kleineren Behälter gelöst werden.

Als Inhaltsstoffe enthält MR2 Bloom zahlreiche Pflanzenextrakte, die so aufeinander abgestimmt sind, dass alle notwendigen Makro- und Mikronährstoffe vorhanden sind, damit die Pflanze ihr volles genetisches Potenzial entfalten kann. Auch in diesem Produkt ist ein hoher Anteil an Pottasche vorhanden, der dafür sorgt, dass sich die Pflanze stark und schnell entwickeln kann. Um die Blüten und Fruchtbildung zu beschleunigen wurde das Produkt gezielt auf alle Nährstoffe abgestimmt und die Erfolge sind binnen kurzer Zeit sichtbar.

MR2 Bloom sollte ab der dritten bzw. der vierten Woche der Fruchtbildung und Blüte verwendet werden und bis zur Ernte weiter genutzt werden, um höchste Erträge garantieren zu können.

Zusammensetzung:

Stickstoff total (N) 10.00% – Nitrat (N) 9.33% – Ammonium (N) 0.67% – Phosphor (P) in Wasser löslich 20.00% – Kalium (K) in Wasser löslich 40.00% – Magnesium (Mg) in Wasser löslich 1.50% – Eisen (Fe) in Wasser löslich, chelatierte EDTA 0.175% – Mangan (Mn) in Wasser löslich, chelatierte EDTA 0.088% – Kupfer (Cu) in Wasser löslich, chelatierte EDTA 0.088% – Zink (Zn) in Wasser löslich, chelatierte EDTA 0.088% – Bor (B) in Wasser löslich 0.035% – Kobalt (Co) in Wasser löslich, chelatierte EDTA 0.0011% – Molybdän (Mo) in Wasser löslich 0.0012%

Metrop Zusatzstoffe

Eins der Geheimnisse der Metrop Produkte sind die Zusatzstoffe Amino Root sowie Amino Bloom. Durch die gezielte Gabe dieser Produkte wird der Pflanze geholfen eine gesteigerte Vitalität zu zeigen und ein hervorragendes Wachstum hervorzurufen. Ich empfehle grundsätzlich die Verwendung aller Produkte in Kombination, damit Metrop und die Pflanze ihr volles Potenzial zeigen können.

Metrop Amino RootAmino Root

Amino Root ist ein Vitamin und Aminosäurepräparat für die Pflanzenzucht. Es wirkt ähnlich wie Aminosäurepräparate im Bodybuilding. Also wirkt das Produkt als Potentiator zur regulären Düngung. Es hilft der Pflanze dabei, die vorhandenen Nährstoffe schnell und effektiv zu assimilieren und dadurch ein stärkeres Wachstum hervorzurufen. Durch die Verbesserung des Stoffwechsels wird die gesamte Pflanze bevorteilt, indem sich das Wurzelsystem, die Blätter als auch der Spross besser entwickeln können. Durch die biochemische Produktion sind tatsächlich nur die Aminosäuren und Vitamine vorhanden, die die Pflanze benötigt ohne zusätzlichen Ballast zu tragen.

Je nach Herstellungsverfahren bestehen Aminosäuren aus unterschiedlich langen Helixsträngen. Nützlich zu wissen ist, dass Pflanzen lediglich Aminosäuren mit einer maximalen Stranglänge von 1500 DA aufnehmen können. Die Aminosäuren, die Metrop für die Herstellung der Aminopräparate verwendet haben eine Länge von 700 DA im Vergleich zu 10.000 DA anderer Hersteller. Durch die kurze Länge der Aminohelix ist es der Pflanze möglich, die Aminosäuren schnell zu assimilieren und nutzen zu können, ohne sie weiter aufspalten zu müssen.

Durch die Verbesserung des Stoffwechsels und einer optimierten Nährstoffaufnahme, sind Pflanzen die mit Aminosäuren von Metrop versorgt wurden widerstandsfähiger gegen alle Einflüsse. Seien es Krankheiten oder auch andere Stressfaktoren.

Amino Root sollte ab dem ersten Tag des Wachstums bis zur zweiten Blütewoche verabreicht werden um den Stoffwechsel der Pflanze optimal zu fördern.

Zusammensetzung:

Ammonium (N) 2.26% – Phosphor (P) in Wasser löslich 2.04% – Aminosäuren 0.10%.

Glycine 800 mg/5L,Valine 40 mg/5L, Proline 350 mg/5L, Hydroxiproline 300 mg/5L, Alanine 350mg/5L, Asparticzuur 680 mg/5L, Arginine 80 mg/5L, Glumaticzuur 225 mg/5L, Lysine 345 mg/5L, Leucine 50 mg/5L, Isoleucine 125 mg/5L, Phenylaline 145mg/5L, Methionine 25 mg/5L, Serine 140 mg/5L, Asparagine 125 mg/5L, Threonine 120 mg/5L, Cystine 85 mg/5L, Tyrosine 88mg/5L, Histidine 102 mg/5L

Metrop Aminio BloomAmino Bloom

Amino Bloom von Metrop ist ähnlich konzipiert wie das Amino Root für die Wachstumsphase. Es wurde lediglich insofern auf eine optimale Entwicklung der Pflanze während der Blüte und Fruchtbildungsphase entwickelt, damit die Pflanze ihr volles genetisches Potenzial entwickeln kann. Dazu helfen die Aminosäuren der Pflanze bei der Bildung von Hormonen für die Frucht- und Enzymbildung.

Amino Root fördert den Stoffwechsel der Pflanze, so dass es zu einer verstärkten Blütenbildung kommt. Das Produkt wirkt ähnlich wie Amino Root auf Stressfaktoren, so dass selbst eine leicht gestresste Pflanze gut weiter wächst und stark gestresste Pflanzen gestärkt werden.

Amino Root sollte ab der dritten Blütewoche verwendet werden und zwar zu dem Zeitpunkt an dem sie mit dem regulären Wachstum aufhört und mit der tatsächlichen Blütenbildung beginnt.

Zusammensetzung:

Ammonium (N) 2.24% – Phosphor (P) in Wasser löslich 2.06% – Aminosäuren 0.10%.

Glycine 790 mg/5L,Valine 40 mg/5L, Proline 360 mg/5L, Hydroxiproline 300 mg/5L,

Alanine 350 mg/5L, Asparticzuur 680 mg/5L, Arginine 80 mg/5L,Glumaticzuur 225 mg/5L, Lysine     345 mg/5L, Leucine 50 mg/5L, Isoleucine 125 mg/5L, Phenylalanine 145 mg/5L, Methionine 25 mg/5L, Serine 140 mg/5L, Asparagine 125 mg/5L, Threonine 120 mg/5L,  Tyrosine 88 mg/5L, Histidine 102 mg/5L, Cysteine 85 mg/5L.

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CAN Filter – die Masse machts

Can Filters Original

Wir von Bloomtech sind für Euch immer auf der Suche nach den hochwertigstenen Komponenten für eure erfolgreiche Pflanzenzucht. Diese Produkte sollen aber auch bezahlbar bleiben. Manche Produkte gibt es schon länger am Markt, wie zum Beispiel die Marke CAN Fans & Filters, die wir aber trotzdem erst jetzt aufnehmen. Auf der letzten Messe in Prag konnten wir uns von der hohen Qualität der Aktivkohlefilter überzeugen. Noch mehr hochwertige Kohle packt wohl keiner in seine Filter. Entgegen der verbreiteten Meinung, setzen sich bei der Aktivkohle zum Filtern nicht nur die Poren zu, die Partikel werden von der Kohle aufgenommen. Daher kommt es nicht nur auf die Oberfläche der Aktivkohle an, sondern ganz entscheidend auch auf die Menge und das innere Volumen eines Aktivkohlekorns oder Pebbles.

Das Premium-Produkt von CAN FILTERS ist die CAN-Original Serie, welche über eine mehr als 6cm dicke Schicht pelletierter Aktivkohle verfügt. CAN Filters verspricht eine sehr hohe Standzeit von ca. 30 Monaten selbst bei hoher Belastung. Damit liegen diese Aktivkohlefilter weit über dem Durchschnitt und senken den Aufwand und die Kosten für den Austausch erheblich, wiegt der größte Filter doch stattliche 75kg und birgt mehr als 50kg Aktivkohle in sich!

Für den Einsatz in Pflanzenzelten und Growboxen, wo der Platz beschränkt ist und die Aufhängung von sehr schweren Filtern oftmals zu Problemen führt, bietet CAN die CAN-Lite-Serie an, gefüllt mit nicht pelletierter Kohle und einem günstigeren Preis im Vergleich zur CAN Original Serie. Das ergibt einen leichteren, schmaleren Aufbau. Die kleineren Größen besitzen anstelle eines Stahlgehäuses eines aus Kunststoff, was sie noch leichter macht. Aber trotzdem bietet die CAN-Lite-Serie von CAN Filters ca. 18 Monate Lebensdauer. Damit liegen diese Filter in der Leistung immer noch über dem, was die Mitbewerber zu bieten haben, zumal die Can-Lite-Filter auch noch bis zu 4500m³/h erhältlich sind.

Can Filters Lite Series

Zwischen der Can-Lite und Can-Original-Serie positioniert sich die Can 38-Special Serie. Diese Aktivkohlefilter haben im Vergleich zur Original Serie „nur“ eine 5cm Kohleschicht gleicher Qualität, sind dafür aber kompakter, leichter und günstiger. Preislich siedeln sie sich zwischen der Can-Lite und der Can-Original Serie an. Durch die Bauart und Eigenschaften eignen sich die Can 38-Special Filter von CAN zusätzlich zum Einsatz als Abluftfilter sehr gut zur Umluftfilterung innerhalb eines Raumes, mit bis zu 2400m³/h und lockeren 62kg Gewicht.

CAN Filters nutzt zur Herstellung ihrer Aktivkohlefilter ausschließlich Steinkohle höchster Qualität und verzichtet im Vergleich zu Mitbewerbern auf den Einsatz anderer Kohlesorten, wie beispielsweise Kokoskohle, die zwar auch filternde Eigenschaften besitzt und günstiger ist als die hochwertigere Steinkohle, aber deren Poren deutlich schneller verstopfen, als die der Steinkohle und entsprechend eine kürzere Standzeit besitzen.

Für die Aktivierung der Kohle nutzt CAN Filters zwei unterschiedliche Verfahren. Die chemische als auch die thermische Aktivierung.

Bei der chemischen Aktivierung wird die Kohle je nach gewünschtem Wirkungsgrad auf eine Temperatur zwischen 400°C und 700°C erhitzt. Während dieses Prozesses wird dem Material Phosphorsäure und je nach Bedarf Zinkchlorid hinzugefügt. Durch dieses Verfahren bilden sich hauptsächlich sogenannte Makroporen, also Poren mit großen Durchmessern.

Bei dem zweiten Verfahren muss die Aktivkohle auf Temperaturen von über 900°C erhitzt werden. Natürlich würde üblicherweise die Kohle bereits bei Temperaturen von 570°C anfangen zu verbrennen. Um die Verbrennung zu verhindern wird der Kohle Trockendampf hinzugefügt. Durch dieses Verfahren entsteht eine hochporöse Kohle mit deutlich kleineren Poren als beim chemischen Verfahren. Diese Poren nennen sich Mikroporen und Mesoporen. Mikroporen sind die Kleinsten Poren und die Mesoporen befinden sich vom Durchmesser zwischen den Makroporen und Mikroporen.

Nach der Aktivierung der Kohle kann das Material zur weiteren Verarbeitung gesiebt, gemahlen und gepresst werden, um anschließend einen hervorragenden Can-Filter zu ergeben.

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CANNA Start – Was ist das denn nun schon wieder?

Einige von euch werden es sicherlich bereits auf der Homepage von CANNA gesehen haben.
CANNA hat einen neuen Dünger für Keimlinge und Stecklinge auf den Markt gebracht mit dem passenden Namen: CANNA START.

Jetzt fragen sich sicher einige warum es überhaupt einen Dünger für Keimlinge oder Stecklinge braucht, schließlich wachsen diese auch in der Anzuchterde (z.B. Canna Seedmix) gut an und selbst wenn ein Züchter in diesem frühen Stadium düngt dann eben mit einem schwach dosierten Wachstumsdünger.

So unrecht hat der Züchter mit dieser Meinung nicht, aber CANNA wäre ja nicht CANNA wenn sie lediglich einen verdünnten CANNA Terra Vega vermarkten würden.

CANNA Start weist lediglich einen geringen Bestandteil an Makronährstoffen auf, also an Stickstoff, Phosphor und Kalium, aber dafür einen erhöhten Anteil an Mikronährstoffen, die bei einer Verdünnung von Terra Vega erheblich fehlen würden.

Schlaue Züchter könnten jetzt vielleicht auf die Idee kommen ihren Terra Vega zu verdünnen und anschließend mehr Spurenelemente in die verdünnte Lösung einzubringen. Dies ist natürlich möglich, jedoch wird es für den Züchter einen gewissen Aufwand bedeuten die richtige Zusammenstellung der Nährstoffe zu finden. In dieser Phase läuft der Züchter sogar Gefahr, seine Pflanzen zu überdüngen. Dies ist mit CANNA Start nicht bzw. nur sehr schwer möglich.

Viele Züchter kennen ein besonderes Problem vor allem bei Stecklingen. Während der Wurzelbildung fangen die Blätter an zu vergilben und hier und da stirbt ein Steckling sogar während der Wurzelbildung ab. Hier kann es dem Steckling bereits helfen, wenn CANNA Start als Blattdüngung beim täglichen Besprühen aufgetragen wird und verhindert damit zuverlässig ein weiteres vergilben der Blätter. Auch bei manchen Sämlingen tritt dieses Problem auf. Hier reagiert das junge Pflänzchen allerdings sehr empfindlich auf eine normale Düngung. Wird diese Pflanze nun mit CANNA Start behandelt, so kann sie sich erholen und zu einer gesunden Pflanze weiterentwickeln.

Für eine gesunde Wurzelentwicklung sollte CANNA Start allerdings nicht zu früh verabreicht werden. Erst wenn der Sämling seine ersten echten Blätter zeigt, also nicht die Kotyledonen bzw. Keimblätter, sollte mit CANNA Start angefangen werden. Ebenso bei Stecklingen. Denn für eine schnelle Wurzelbildung sollten an den Wurzelpunkten keine Nährstoffe vorhanden sein. Als Blattdüngung gegen vergilben hilft CANNA Start aber bestens und beugt zuverlässig vor, dass die Stecklinge schon vor der Wurzelbildung zu schwächeln anfangen.

Wir haben CANNA Start an einige unserer Kunden verschenkt und bisher nur gutes gehört. Selbst testen wir es gerade an einigen jungen Chilipflanzen und zahlreichen Stecklingen unterschiedlicher Arten (Chili, Mageritten etc.) und können nichts schlechtes über CANNA Start erzählen.

 

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Reflektoren, Licht und Lightrails – Was soll das und wofür benötige ich was?

Als angehender oder erfahrener Züchter sieht man in den Growshops einiges an unterschiedlichen Reflektoren, Vorschaltgeräten, Leuchtmitteln und allerlei Zubehör für die Beleuchtung von Pflanzen. Aber wann macht welcher Reflektor wirklich Sinn und wie sollte ich mein Zubehör nutzen?

Fangen wir mal kurz bei den Vorschaltgeräten an. Das es dimmbare Vorschaltgeräte wie das Lucilu oder das bekannte Lumatek gibt und wie sie funktionieren habe ich ja bereits häufiger geschrieben. In letzter Zeit höre ich aber immer häufiger die Frage wann ich das Vorschaltgerät dimmen sollte und wann die Superlumenfunktion Sinn macht. Zunächst sei einmal gesagt, dass die Superlumenfunktion die Lebensdauer des Leuchtmittels beeinträchtigt, da es diese zwar schaffen etwas über ihrer eigentlichen Leistung zu arbeiten, sie auf Dauer aber nicht darauf ausgelegt sind. Wer jetzt also ein wenig auf sein Portmonnaie achten muss, der sollte am besten auf die Superlumenfunktion seines Vorschaltgerätes verzichten und ausschließlich die angegebene Leistung seines Leuchtmittels nutzen. Metallhalogenleuchtmittel sollten obendrein ausschließlich in der Leistungsstufe genutzt werden die auf der Packung angegeben ist. So sollte beispielsweise ein 400W Metallhalogenleuchtmittel nicht auf 250W gedimmt werden, da das Lichtspektrum dann leicht ins grünliche fällt und Pflanzen bekanntermaßen kein grünes Licht zur Photosynthese nutzen können.

Die Dimmfunktion der Vorschaltgeräte macht während der laufenden Kultur, aber auch im Sommer durchaus Sinn. Wird die Temperatur in der Growbox während des Sommers bei 600W zu warm, so ist es für den Züchter anzuraten die Leistung auf mindestens 400W zu reduzieren um die Temperatur zu senken. Ist es dann immernoch zu warm kann sogar nur 250W genutzt werden. Jetzt kommt natürlich die Frage auf, ob meine Pflanzen dann nicht weniger Ertrag liefern werden. Natürlich werden sie das. Sie würden aber noch weniger Ertrag liefern, wenn die Temperatur dauerhaft viel zu hoch ist. Deswegen empfehle ich gerade für den Sommer die Belichtungsphasen auf die Nacht zu legen um immer die niedrigesten Temperaturen der Nacht zu nutzen. Dies macht auch im Winter Sinn, damit die Temperatur während der Dunkelphase nicht zu stark absackt und die wärmeren Tagestemperaturen dazu genutzt werden, die Nachttemperatur der Pflanzen möglichst hoch zu halten.

Während der Kultur ist es bei Pflanzen, die beispielsweise 9 Wochen zur Blüte und Fruchtbildung benötigen, ratsam in den ersten zwei Wochen der Blüte, bei einem 600W Vorschaltgerät, lediglich 400W zu nutzen. Ab der dritten bzw. der dreieinhalbsten Woche kann die volle 600W Leistung genutzt werden, da sich hier der Stoffwechsel der Pflanze auf dem Höchstpunkt befindet und sie jetzt tatsächlich die volle Leistung des Leuchtmittels in die Photosynthese stecken kann. Wer jetzt auch noch die Superlumenfunktion nutzen möchte, sollte dies in der vierten Woche tun, dies ist in der Regel auch die eine Woche in der den Pflanzen zusätzlich zur regulären Düngung PK 13/14 hinzugegeben wird. Ab der fünften Woche können dann wieder 600W genutzt werden. In den letzten zwei bis drei Wochen vor der Ente kann die Leistung wieder auf 400W reduziert werden, da das Hauptwachstum in dieser Zeit bereits abgeschlossen ist, die Photosyntheseleistung zurück geht und die Früchte nur noch an Gewicht zulegen.

Reflektoren

Es gibt zahlreiche Reflektoren, vom einfachsten Hammerschlagreflektor, über den Adjust-a-Wing small, medium und large, über die Cool-Tube sowie den Spudnik und in Zukunft luftgekühlten Reflektoren mit größeren Flanschen, damit man zahlreiche Lampen in Reihe schalten kann.

Der Hammerschlagreflektor ist der wohl beliebteste Reflektor bei Low-Budget Züchtern. Er verrichtet seinen Dienst, eine schöne Ausleuchtung sieht dann aber trotzdem anders aus. Die ausgeleuchtete Fläche kann durch Biegen der Bleche etwas variiert werden, allerdings muss der Züchter dann aber immer darauf aufpassen, alles möglichst gleichmäßig zu biegen

Anschließend kommt bei den offenen Reflektoren erst einmal lange Zeit nichts bis zu den Adjust-A-Wing Reflektoren, die wohl die besten offenen Reflektoren auf dem Markt sind und sich seit über 10 Jahren einen sehr guten Ruf aufgebaut haben. Klar gibt es hier und da andere offene Reflektoren, wie beispielsweise Diamondreflektoren, der North Star Reflektor von Hortiline, etc. aber diese sind preislich schon sehr nah am Adjust-A-Wings, bieten aber nicht annähernd die Anpassungsmöglichkeiten wie dieser.

Den Adjust-A-Wings gibt es in drei unterschiedlichen Größen, den neuen ganz kleinen für Beleuchtungssysteme zwischen 150W – 250W, der als idealer High-End Reflektor für kleine Zelte zwischen 60 bis 80 Zentimeter gilt. Anschließend gibt es den AAW Avenger Medium für eine Beleuchtung zwischen 400W bis 600W Leuchtmittel und den ganz großen AAW Large. Der Adjust-A-Wings Large wurde ursprünglich für 1000W Leuchtmittel entwickelt, es ist aber durch die Größe des Reflektors auch möglich zwei 250W bzw. 400W Leuchtmittel zu betreiben. Bei dieser Variante bietet es sich sehr an jeweils ein Natriumdampf- sowie ein Metallhalogenleuchtmittel zu verwenden um das Lichtspektrum während der Blüte zu erweitern und einen viel homogeneren Wuchs und Blüte zu erzielen. Schaut sich ein Züchter einmal in kommerziellen Gewächshäusern zur Pflanzenzucht um wird ihm nämlich auffallen, dass zwischen zwei Natriumdampflampen in der Regel immer eine Metallhalogenlampe hängt.

Der große Vorteil der Adjust-A-Wings ist die Anpassungsfähigkeit des Reflektors an alle Begebenheiten. Möchte der Züchter nur eine relativ kleine Fläche mit sehr großen Pflanzen beleuchten und eine hohe Tiefenwirkung seines Leuchtmittels erzielen, so kann er die Flügel sehr eng schnallen und das Leuchtmittel mittels der Schiene an d
er Fassung weit nach unten setzen. Möchte er eine möglichst große Fläche mit vielen kleinen Pflanzen ausleuchten, so kann er die Flügel sehr weit setzen und das Leuchtmittel ebenfalls weit unten in der Fassung behalten, damit das Licht weit an die Reflektorflügel projeziert wird. Je näher das Leuchtmittel am Reflektor sitzt desto enger wird der Lichtstrahl.

Für Pflanzenzuchten, die an Orten stattfinden, die vielen Temperaturschwankungen ausgesetzt sind, sehr warm werden oder sehr niedrig sind empfehlen sich luftgekühlte Reflektoren, wie die Cooltube oder der Spudnik Reflektor. Für die, die einen noch größeren Reflektor suchen oder viele Lampen in Reihe schalten möchten empfiehlt sich ein Raptor 8 Reflektor mir einem 200er Anschluss. Dieser Reflektor besitzt im Inneren zwei Fassungen, die es durch die Mischung von Metallhalogen- und Natriumdampfleuchtmitteln ermöglichen ein deutlich gleichmäßigeres Lichtspektrum zu erzeugen, so dass die Pflanze im allgemeinen harmonischer wächst.

Luftgekühlte Reflektoren mit flacher Glasplatte haben vor der normalen Cooltube immer den Vorteil, dass deutlich weniger Licht, durch hin und herreflektion verloren geht, das abgestrahlte Licht des Leuchtmittels kommt fast komplett bei den Pflanzen an. Bauartbedingt eignen sich Cooltubes deutlich besser zur Ausleuchtung rechteckiger Flächen, als zur Ausleuchtung von quadratischen Growboxen. Hierfür sind die Shade-Reflektoren durch die quadratische Bauart besser geeignet.

Natürlich behauptet jeder Reflektorhersteller nur das Beste Blech zu verwenden und es geistern vielsagende Prozentzahlen bei der Reflektion herum. An sich bringt selbst der billigste Hammerschlagreflektor mit 85% Reflektion ausreichend Leistung mit. Grober Hammerschlag muss natürlich häufiger geputzt werden als feines Miro9 und nichtbeschichtete Reflektoren werden schneller blind als beschichtete, aber welchen Reflektor der Züchter letztendlich wählt, sollte eher an den Umständen, als an der Reflektion festgemacht werden.

Reflektoraufhängung und Ausrichtung

Wie nah sollte das Leuchtmittel an die Pflanze kommen?

Das ist eine relativ schwierige Frage, auf die man pauschal kaum eine Antwort geben kann, ich werde es dennoch versuchen. Als groben Richtwert kann die Entfernung des Leuchtmittels zur Pflanzenspitze anhand der Wattzahl des Leuchtmittels gelten. So kann eine 250W Lampe, etwa bis 30cm an die Pflanzenspitze heran geführt werden, eine 400W Lampe 40cm usw. Wird ein Superspreader oder ein luftgekühlter Reflektor verwendet kann das Leuchtmittel noch näher an die Pflanzen gebracht werden. Ab einer gewissen Nähe muss der Züchter aber den Kompromiss eingehen, entweder nur den Pflanzen direkt unter der Lampe 100% Licht zur Verfügung zu stellen oder bei etwas weiterer Entfernung alle Pflanzen gleichmäßig auszuleuchten.

Am Rand der Growbox, des Pflanzenzeltes oder des Gewächshauses sollte etwa 10cm über den Pflanzenspitzen der am nähesten am Rand stehenden Pflanze der Schatten beginnen, so dass gewährleistet ist, dass auch diese Pflanzen noch ausreichend Licht erhalten können.

Direkt nach dem Umtopfen oder bei Keimlingen, die mit einer Hochdrucklampe beleuchtet werden, sollte der Reflektor mindestens einen Tag sehr weit nach oben gehoben werden. Die Pflanzen bekommen dann immernoch ausreichend Licht, sind aber nicht direkt der Wärme des Leuchtmittels ausgeliefert und können sich dadurch leichter an das starke Licht gewöhnen. Wer es wirklich gut machen möchte geht dann in den nächsten Tagen jeden Tag etwas näher mit der Lampe an die Pflanzen heran, bis die Minimumentfernung erreicht ist.

Handelt es sich um eine quadratische Box mit nur einer Lampe ist die Ausrichtung des Reflektors an sich egal, die Box wird so oder so gut ausgeleuchtet wenn der Reflektor zentral aufgehängt wird. Wird eine rechteckige Fläche bepflanzt, wie beispielsweise beim Growlab 80l sollte der Reflektor so aufgehängt werden, dass die Flügel des Reflektors zu den langen Seiten zeigt. Hier sollte dann auch beim Adjust a Wings aufgepasst werden, dass das gesamte Zelt gleichmäßig beleuchtet wird.

Züchter die mit mehreren Lampen arbeiten können die seitlichen Reflektoren so ausrichten, dass diese in einem leichten Winkel schräg hängen, um mehr Licht ins Zentrum zu leiten und weniger Licht an die unbepflanzten Seiten zu verlieren.

Light Rails

Light Rails befinden sich seit vielen Jahren auf dem Markt. Leider wurden sie in der Anfangszeit ähnlich schlecht beworben wie die LED Lampen. Es wurde fälschlicherweise so beworben, dass mit Hilfe einer Lightrail gleich hohe Erträge erzielt werden können wie mit zwei Lampen. Dies ist natürlich absoluten Unfug. Mit Hilfe einer Lightrail kann zwar der Ertrag pro Watt deutlich erhöht werden, nicht aber der Ertrag pro Quadratmeter. Auf der gesamten Fläche nimmt der Ertrag pro Quadratmeter zwar ab, aber durch die Erweiterung der Anbaufläche steigt der Ertrag pro Lampe.

Lightrails machen genau immer dann Sinn, wenn zwar viel Platz zur Verfügung steht, der Strombedarf aber gedeckelt ist. So kann mit gleichem Energieverbrauch der Ertrag gesteigert werden.
Durch die Verwendung einer Lightrail kann auch die Temperatur im Pflanzraum minimiert werden, da eine einzelne Lampe natürlich weniger Wärme erzeugt als zwei. Durch die Bewegung des Reflektors werden Hot Spots in der Fläche reduziert, da die Lampe sich über die Pflanzenspitzen bewegt und die Temperatur nur sehr kurzfristig steigt.

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